Sonntag, 15. Januar 2012

SOMETIMES I WISH I COULD JUST FAST FORWARD TIME JUST TO SEE IF IN THE END IT'S ALL WORTH IT.

meine mangel an gefühlen und diese emotionale verwirrung überfordern mich.
ich kann mich mit dieser inneren kälte noch nicht ganz anfreunden.
es ist als wäre man gänzlich frei -
aber irgendwie verloren.
dieser schimmer am horizont.
egal wie scheisse er war,
er war da
ich hielt daran fest.
jetzt habe ich nichts mehr, woran ich noch festhalten kann.
ich habe keine verlustängste mehr -
keine ängste mehr.
nichts was mich noch verletzen kann.
was ist das für ein zustand?
bin ich nun geheilt oder nur irreparabel kaputt?

der taxifahrer erzählt mir was von glatteis und minusgraden.
die luft fühlt sich ähnlich kalt an wie mein herz.
mein bedürfnis zu reden hält sich in grenzen.
er denkt wohl ich zittere weil es draussen kalt ist.
ich bedanke mich.
steige aus.
nehme einen tiefen zug und
verschwinde.




4 Kommentare:

  1. ooh du süße maus, ich kann echt mitfühlen, kenne das nur zu gut... aber glaub mir, es kommen bessere zeiten!!

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  2. Die nächste Angst könnte sein, dass du wieder etwas haben könntest, das dich verletzen könnte.
    Du bist weder geheilt noch kaputt, du bist auf Standby.

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  3. kenne diesen zustand. dagegen kann man nix tun. man gewöhnt sich dran, würde ich sagen.

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  4. Es gibt wahrhaftig nichts schlimmeres als diese innere Kälte. Das Gefühl, keine Ängste mehr zu haben, aber ebenso wenig Träume zu haben....

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